Fixierung eines Kindes

Das OLG Hamburg (Beschluss vom 17.11.2020, 12 UF 101/20) hat entschieden, dass die Fixierung eines in einer psychiatrischen Klinik untergebrachten Kindes (hier 17-Jähriger) gem. § 1631B Abs. 2 BGB nur genehmigt werden kann, wenn eine Eins-zu-Eins Betreuung durch pflegerisches oder therapeutisches Personal gewährleistet ist. Lediglich die stetige Erreichbarkeit des Personals genüge angesichts der möglichen, von einer Fixierung ausgehenden, gesundheitlichen Risiken nicht.

Der Beschluss im Original kann hier abgerufen werden: http://www.rechtsprechung-hamburg.de/jportal/portal/page/bshaprod.psml?feed=bsha-r&st=ent&showdoccase=1&paramfromHL=true&doc.id=KORE237182020#focuspoint

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